Zum Jahresende klingelt die Stadtkasse

Zuwendungsbescheid für 2017 übergeben / Unterstützung für wichtige Projekte

(akb). Sachsen-Anhalts Bauminister Thomas Webel überbrachte heute Mittag im Kleinen Sitzungssaal des Rathauses eine freudige Botschaft. Schönebeck erhält 2017 aus dem Programm Stadtumbau Ost mehr als 2,2 Millionen Euro Fördergelder für die Fortsetzung des bisher so erfolgreichen Stadtumbauprozesses. Nach der Neugestaltung des Marktplatzes sollen mit diesem Geld nun zwei weitere wichtige Projekte gefördert werden.

Frau Meyer, Geschäftsführerin der SWB, bedankte sich bei Bauminister Thomas Webel mit einem Kalender.

Sigrid Meyer, Geschäftsführerin der SWB, bedankte sich bei Bauminister Thomas Webel mit einem Kalender.

„Es reicht nicht, wenn man nur danke sagt.“ Dr. Georg Plenikowski vom iMUSEt Schönebeck freute sich sichtlich über den Bescheid. Für die Sanierung des Industriemuseums stehen 740.000 Euro zur Verfügung. Dies sei nicht nur eine Würdigung für das Museum selbst, sondern auch für die Bürger und ansässigen Handwerksbetriebe, die die Einrichtung über die Jahre mit Spenden und Dienstleistungen unterstützt haben, führte Plenikowski weiter aus. Mit den Fördergeldern können die geplanten Maßnahmen komplett gedeckt werden. Auch Kulturstaatssekretär Dr. Gunnar Schellenberger betonte die Wichtigkeit des iMUSEts. Dieses sei unter den zehn wichtigsten Museen in Sachsen-Anhalt und maßgeblich beteiligt an der positiven kulturellen Entwicklung in Schönebeck. Webel sprach zudem von dem Ziel, durch die Investition auch das Heimatgefühl der Schönebecker und die Identifikation mit der Stadt zu stärken. Neben der Bewahrung der Industriekultur, auf der im iMUSEt bisher das Hauptaugenmerk liegt, soll auch ein künstlerischer Bereich aufgebaut werden. In Vorbereitung ist eine Ausstellung mit dem Untertitel „Künstlerstadt Schönebeck“. Rosige Aussichten für die Kulturlandschaft der Elbestadt also.

Mit weiteren 1,5 Millionen Euro bezuschussen Bund und Land den Neubau von Häusern in der Dr.-Martin-Luther-Straße/Krausestraße durch die SWB. Denn: „Zu einer guten Stadt gehört guter Wohnraum“, betonte Oberbürgermeister Bert Knoblauch. Moderne und helle Wohnungen zum angemessenen Preis sind das Ziel. Der „Lutherpark“ soll mithilfe der Förderung und einem zusätzlich gezahlten Eigenanteil von 730.000 Euro zu einem weiteren Highlight der Stadt Schönebeck gestaltet werden. Schon jetzt, lange vor der Fertigstellung, besteht reges Interesse am geplanten Wohnraum. Geschäftsführerin Sigrid Meyer ist stolz auf den Vertrauensvorschuss, den die Bürger dem Projekt gewähren. Auch der OB ist sich sicher, dass die Baumaßnahmen erfolgreich verlaufen werden. Sein besonderer Dank gilt seinen Mitarbeitern, die in Zusammenarbeit mit Sigrid Meyer und Dr. Georg Plenikowski alles geplant, beantragt und viele bürokratische Hürden gemeistert haben.