Acht-Stunden-Betreuung möglich

Kita-Beitragssatzung mit Änderungen beschlossen

Die Diskussion war lang und kontrovers. Am Ende gab es eine hauchdünne Mehrheit für die beiden Änderungsanträge der SPD zur Kita-Beitragssatzung. Die Novellierung des Kinderförderungsgesetzes, das zum 1. August in Kraft tritt, machte die Satzungsänderung notwendig. Im Vorschlag der Verwaltung gab es die Staffelung von 5, 7, 9 und 10 Stunden. 

Petra-Grimm Benne von der SPD brachte die 8-Stunden-Regelung ein, die Eltern auch Ersparnisse bringen würde. „Der Bedarf ist da“, meinte sie. Mit knapper Mehrheit ging der Antrag durch. Das galt dann auch für den Antrag, die Geschwisterregelung, die laut Gesetz Anfang 2014 in Kraft tritt, vorzuziehen. Das bedeutet eine zusätzliche Belastung für den Haushalt, in dem ohnehin eine große Lücke klafft. Dezernentin Ursula Adler schätzte die Zusatzkosten für die Stadt auf rund 90.000 Euro.

Oberbürgermeister Hans-Jürgen Haase hat gegen den Beschluss Widerspruch eingelegt. Nun heißt es abwarten.