Damit der Grillabend zum Erfolg wird

Outdoor-Vergnügen mit Geschmack

Für einen lauen Sommerabend gibt es keine bessere Würze als leckere Spezialitäten vom Grill. Eingefleischte Outdoor-Köche lieben die rauchige Luft, die ihnen um die Nase weht, wenn sie die Holzkohle anzünden. Doch der Brutzelspaß unter freiem Himmel kann auch seine Schattenseiten haben. Doch wer ein paar Tipps beherzigt, kommt nicht in brenzlige Situationen und kann Fleisch, Fisch & Co. in vollen Zügen genießen.

  • Der Grill sollte auf einem festen, kippsicheren und nicht entflammbaren Untergrund stehen.
  • Zum Anzünden sollten nie Benzin, Spiritus oder andere Brandbeschleuniger genutzt werden.
  • Herabtropfendes Fett sollte nie mit Wasser gelöscht werden.
  • Restglut sollte erst nach dem endgültigen Erkalten in den Bio-Abfall geworfen werden.
  • Kleinere Verbrennungen sollten direkt unter kaltes Wasser gehalten werden.
  • Brandwunden sollten mit einem lockeren sterilen Verband versorgt werden.
Saftige Steaks und knackige Würstchen vom Grill: Für einen lauen Sommerabend gibt es kulinarisch kaum etwas Besseres.

Saftige Steaks und knackige Würstchen vom Grill: Für einen lauen Sommerabend gibt es kulinarisch kaum etwas Besseres.

Die meisten Grillfans schwören auf Holzkohle, da diese dem Grillgut das typische Aroma verleiht. Wer sich einen neuen Grill anschafft, sollte darauf achten, dass dieser einen höhenverstellbaren Gitterrost besitzt.

Dieser dient der Hitzeregulierung. Ein Windschutz für die Glut ist ebenfalls unverzichtbar. Ein seitliches Glutbrett verhindert, dass durch herabtropfendes Fett und Fleischsaft schädlicher Rauch entsteht. Aluschalen sind ein zusätzlicher Schutz für Würstchen & Co. Ratsam ist auch, nicht an der Kohle zu sparen. Buchenholzkohle mit hohem Kohlenstoffgehalt beispielsweise entfacht das Feuer optimal.

Neben dem Holzkohlegrill gibt es auch Geräte, die mit Strom oder Gas beheizt werden. Sie sind einfacher und komfortabler in der Handhabung. Mit einem Regler lässt sich die Temperatur einstellen. Für die Umwelt sind die Geräte verträglicher. Doch echte Grillmeister wollen auf den rauchigen Geschmack, der durch das Zubereiten mit Holzkohle entsteht, nicht verzichten. Für alle, die mehr Wert auf ihre Gesundheit legen, ist der Elektrogrill aber eine echte Alternative.

Apropos Gesundheit: Es muss nicht immer der fettige Schweinekamm oder das deftige Würstchen sein. Bekömmlicher und kalorienärmer sind Geflügel, Fisch oder Gemüse- und Garnelenspieße. Die fettarmen Alternativen sind nicht nur eine willkommene Abwechslung im Grillalltag. Sie können durchaus auch sehr schmackhaft sein.

Nachgefragt bei Fleischermeister Sven Daenicke
NACHGEFRAGT bei Fleischermeister Sven Daenicke

NACHGEFRAGT bei Fleischermeister Sven Daenicke

Herr Dänicke, sind Sie selbst eingefleischter Grillfan?

Absolut. Ich stehe nur nicht so gerne selbst am Grill.

Welche Art zu grillen bevorzugen Sie, Holzkohle, Gas oder Elektro?

Ganz klar Holzkohle. Durch den Rauch entsteht ja der eigentliche Geschmack. Von Elektrogrills halte ich persönlich nicht so viel. Wenn, dann eher Gas.

Als Fleischermeister kommt bei Ihnen sicher viel Fleisch auf den Grill…

Nicht nur. Man kann ja alles grillen. Ich mag auch Fisch oder Gemüse. Brot vom Grill finde ich auch lecker.

Und wenn Fleisch, wie sollte es sein?

Gut mariniert. Wir haben bei uns im Geschäft verschiedene Varianten. Mit Paprika, Bier, Kräutervariationen. Schön zart sollte es auch sein. Ein bisschen Fett kann dran sein. Fett ist ja Geschmacksträger. Bei Geflügel bevorzuge ich Hühnchen. Pute ist mir persönlich zu trocken.

Wie lange braucht ein Steak?

Das hängt natürlich vom Fleisch ab. Bei Holzkohlegrills sagt man aber, so lange, bis die Kohle weiß geworden ist.