Damit die Altstadt weiter belebt wird

Erster Spatenstich für den Neubau am Markt – SWB investiert rund 3,7 Millionen Euro

Für die Wohnungen gibt es bereits Anfragen, für erste Gewerberäume sind schon Verträge unterschrieben. Bis der Neubau am Markt 14 – 16 steht, werden zwar noch rund 15 Monate ins Land gehen. Fest steht jedoch: Die Städtische Wohnungsbau GmbH sorgt mit ihrer Investition erneut für eine Aufwertung des Altstadt-Areals. Heute Nachmittag setzte SWB-Geschäftsführerin Sigrid Meyer gemeinsam mit Oberbürgermeister Bert Knoblauch und Minister Thomas Webel den symbolischen ersten Spatenstich.

Salzperle_Spatenstich1“Es geht um die Belebung der Innenstadt, um Urbanität.” Sachsen-Anhalts Minister für Landesentwicklung und Verkehr, Thomas Webel, sieht es schon vor sich. Wenn das neue Wohn- und Geschäftshaus am Markt steht und der Platz selbst auch gestaltet ist, wird Schönebecks Altstadt attraktiver. Das Land und auch der Bund beteiligen sich mit Fördermitteln aus dem Programm “Stadtumbau Ost” mit rund einer Million Euro. Die  SWB investiert rund 3,7 Millionen Euro. Die städtische Tochter hatte bereits 2012 einen “Wandel am Markt losgetreten”, als sie vis à vis ein neues Gebäude errichten ließ. Das hatte seinerzeit für Diskussionen in der Bevölkerung gesorgt, habe aber inzwischen die Akzeptanz gefunden, wie Sigrid Meyer meinte. Mit dem zweiten Naubau soll nun daran angeknüpft werden, die Altstadt aufzuwerten. Wenn das Objekt in hoffentlich 15 Monaten steht, werden 20 barrierearme Wohnungen und 3-4 Gewerbeeinheiten darin Platz finden. Im Hof sind Pkw-Stellplätze geplant.

Der Standort hat für die innerstädtische Entwicklung eine nicht zu unterschätzende Bedeutung. Deshalb gab es für dieses Projekt auch einen Architektenwettbewerb. Aus neun Entwürfen kürte das Preisgericht den Siegerbeitrag. Der Entwurf der A.BB Architekten Magdeburg wird nun umgesetzt. Im Winter 2013 wurden die alten Gebäude abgerissen. Der Neubau verzögerte sich um fünf Monate, da noch auf den Bewilligungsbescheid der Fördermittel gewartet werden musste.

“Das Projekt ist ein sehr gutes Beispiel dafür, wie städtebaulich auf die Herausforderungen des demografischen Wandels reagiert werden kann”, konstatierte Thomas Webel.