Damit die Blütenpracht möglichst lange anhält

Gärtner Wolfgang Hesse gibt Tipps zur Blumenpflege im Sommer

Wenn es grünt und in den unterschiedlichsten Farben blüht, dann ist der Sommer im Garten angekommen. Nun ist Hochsaison für Blumen und Pflanzen. Einfach nur gießen reicht nicht, um die volle Blüte über Wochen genießen zu können. Der Schönebecker Gärtner Wolfgang Hesse gibt Tipps.

Ein Meer aus Farben und Formen. Gärtner Wolfgang Hesse weiß, wie Stauden im Sommer bestmöglich gepflegt werden.

Ein Meer aus Farben und Formen. Gärtner Wolfgang Hesse weiß, wie Stauden im Sommer bestmöglich gepflegt werden.

Rittersporn, Phlox, Lupine … Eine Fülle an Stauden in blauen, roten, gelben und weißen Farben lässt das Gärtnerherz höher schlagen. Damit das bunte Paradies lange erhalten bleibt, muss gerade jetzt in der trockenen und warmen Zeit einiges getan werden. „Stauden brauchen eine gute Nährstoffversorgung“, sagt Wolfgang Hesse. Der Gärtner empfiehlt Blaukorn als Dünger für den ganzen Garten. „Man braucht nicht tausend Sorten“, weiß der Experte. Jetzt sei es an der Zeit, nachzudüngen.

An vielen Stauden sei es zudem angebracht, die Blüten auszuputzen. Ganz wichtig ist jetzt natürlich das Gießen. „Aber nicht zu oft“, warnt Wolfgang Hesse. Übermäßiges Wässern mache die Blumen anfällig für Krankheiten. „Lieber einmal intensiv und dann warten, bis es wieder nötig ist.“ Zu viel Wasser sei schädlicher als zu lange Trockenheit. Zwar wirkt der Boden manchmal ausgedörrt.

Doch unter der Kruste sei er oft noch feucht genug. Entscheidend ist auch die Zeit des Gießens. In der Mittagshitze ist davon abzuraten. Die heißen Blätter können einen Schock bekommen, wenn sie kühles Wasser trifft. Die Gefahr des Verbrennens ist groß. Pflanzen lieben es morgens oder abends lieber, gegossen zu werden. Vorsicht ist im Sommer bei Krankheiten und Infektionen geboten. Der Rittersporn ist beispielsweise sehr empfindlich und häufiger vom Mehltau und anderen Blattkrankheiten betroffen. Hier sei vorbeugender Pflanzenschutz angebracht.

Nachwuchs im Teich

Oxydatoren sorgen für ausreichend Sauerstoff

(djd/pt). An Sommertagen ist der Gartenteich ein spannendes Naturschauspiel. Denn gerade in der warmen Jahreszeit tummeln sich quirlige Jungfische zwischen den Seerosen und Schilfhalmen. Allerdings sorgen Goldfische, Stichlinge und Co. nur für Nachwuchs, wenn Wassertemperatur und -qualität sowie das Nahrungsangebot stimmen. Eine wichtige Funktion kommt dabei den Teichpflanzen zu. Sie tragen dazu bei, den Teich in seiner biologischen Balance zu halten. Da aber bei Hitze der Frischluftbedarf von Fischen und Amphibien zunimmt, sollte man als Teichbesitzer für zusätzliche Sauerstoffzufuhr sorgen. Besonders einfach geht dies mit sogenannten Oxydatoren, wie den unterschiedlich großen Modellen von Dr. Söchting. Mehr Infos: www.oxydator.de.

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