“Damit Hummel & Co. nicht ins Gras beißen”

NABU-Ortsgruppe lädt am 8. April zum Frühlingsblütenfest ein

Vogelgezwitscher ist schon länger zu hören. Das Summen der Insekten gesellt sich mit den wärmer werdenden Tagen dazu. Nach fast einem halben Jahr Fastenzeit brauchen Bienen, Hummeln & Co. dringend Nektarblüten. In der Nachtigallenoase präsentieren sich viele Frühblüher schon von ihrer schönsten Seite. Beim Frühlingsblütenfest am kommenden Samstag, 8. April, zeigt die NABU Ortsgruppe die Bedeutung der Pflanzen für die Insekten auf.

Foto: Yvetta Schöne

“Da unsere industrialisierte Bördelandschaft nur noch wenige Blüten an Wegesrändern, Feldrainen und Wiesen anbietet, braucht es Menschenhände, die in Gärten und Grünanlagen für Insektennährpflanzen sorgen”, sagt Michael Wunschik, Vorsitzender der NABU-Ortsgruppe Schönebeck. Mit der Aktion “Damit Hummel & Co. nicht ins Gras beißen” möchten er und Mitstreiter dazu beitragen. In der Nachtigallenoase an der Chausseestraße sind umfangreiche Pflanzensammlungen zu Schulungszwecken angelegt worden. Beim Frühlingsfest am kommenden Samstag, 8. April, zeigen die Naturschützer interessierten Besuchern, wie Frühblüher von den verschiedenen Insekten als Nahrungsquelle genutzt werden. Besucher sind ab 14 Uhr willkommen. Folgende Themen sind geplant:

14:00 Uhr: “Interessantes über Wildbienen”
14:20 Uhr: “Ein wildbienenfreundlicher Garten”
14:35 Uhr: “Was fliegt auf die Blüten?”
15:00 Uhr: Führung durch die Nachtigallenoase

Besucher können gern ihre eigenen abgeblühten und überzähligen Frühblüher zum Fest mitbringen. Sie werden in den Boden der Nachtigallenoase gebracht und sollen das Blütenangebot weiter erhöhen.