Das kleine Kräuter-Einmaleins

Frische Küchenkräuter das ganze Jahr über genießen

(djd/pt). Ob Petersilie, Schnittlauch, Dill oder Basilikum: Frische, grüne Kräuter geben dem Essen nicht nur eine besonders aromatische Note, sie leisten mit ihrem hohen Vitamin- und Mineralstoffgehalt auch einen wichtigen Beitrag zur bewussten Ernährung.

Gerade bei Kräutern sind Hygiene und Qualität ein sensibles Thema, denn vor dem Verzehr sollten sie möglichst nicht oder nur kurz gewaschen werden – und oftmals werden sie erst nach dem Garen ins Essen gegeben. Da lohnt es sich, bei Einkauf und Zubereitung besonders gut aufzupassen.

Frische Kräuter sorgen für Geschmack Foto: djd/www.qs-live.de

Frische Kräuter sorgen für Geschmack Foto: djd/www.qs-live.de

Küchenkräuter punkten mit geprüfter Qualität

Wer das gesunde Grün frisch verwenden möchte, kann zum Beispiel auf geschnittene und verpackte Kräuter zurückgreifen. Ebenfalls eine pflegeleichte Alternative zum eigenen Kräutergarten sind Topfkräuter – sie brauchen nur eine sonnige Fensterbank und regelmäßig etwas Wasser. Inzwischen sind sie das ganze Jahr über im Supermarkt zu bekommen – in verlässlicher Qualität, leicht erkennbar am QS-Prüfzeichen. Ob geschnitten oder im Topf, ob importiert oder aus heimischem Anbau: Bei frischen Kräutern mit dem blauen Prüfzeichen kann man sicher sein, dass alle Grenzwerte und Hygienevorgaben eingehalten werden. Dafür sorgen durchgehende Kontrollen – vom Landwirt bis zur Ladentheke. Mehr Informationen dazu gibt es bei QS-live.de, der Website der EU-geförderten Kampagne „QS-live. Initiative Qualitätssicherung”.

Zubereiten mit Fingerspitzengefühl

Kräuter mit weichem Stängel – wie Kerbel oder Koriander – kann man im Ganzen verwenden, bei anderen zupft man nur die Blätter ab. Um die wertvollen Inhaltsstoffe zu bewahren, am besten erst kurz vor dem Verwenden ernten und noch nicht zerkleinert waschen, falls nötig. Nur grob hacken, damit sich das Aroma optimal entfalten kann. Manche Kräuter müssen mitgegart werden, um intensiven Geschmack abzugeben – das gilt zum Beispiel für Beifuß, Bohnenkraut, Liebstöckel, Lorbeer, Oregano, Rosmarin, Salbei und Thymian. Andere dagegen verlieren durch Erhitzen an Vitaminen und Aroma. Mit Basilikum, Estragon, Minze, Petersilie und Schnittlauch also besser erst nach dem Garen abschmecken.