Der weite Weg von der Vision zur Wirklichkeit

Förderverein Hummelberg kommt mit Sporkenbach-Spende voran

„Betreten auf eigene Gefahr“ steht auf dem alten Gemäuer. Ringsum ist ein Baustellenzaun gezogen. Die einstige Sternwarte auf dem Hummelberg droht immer mehr zu verfallen. Doch das wollen engagierte Mitglieder des Fördervereins Hummelberg-Turm verhindern. Im Jahre 2012 gegründet und im Jahr darauf offiziell eingetragen, setzt sich der Verein um seinen Vorsitzenden Christian Jakobs dafür ein, das Objekt irgendwann einmal wieder begehbar zu machen. 

Am Anfang war es eher ein Traum, eine Vision des Schönebeckers, der die Sternwarte bei einem Schulausflug 1992 kennen gelernt hat und seitdem fasziniert davon ist. Bis die Vision tatsächlich Wirklichkeit werden kann, müssen noch etliche Steine aus dem Weg geräumt werden. Ein bürokratischer Kraftakt, aber auch ein finanzieller. Noch ist unklar, ob das Bauwerk tatsächlich auf dem vermeintlich vorgesehenen Grundstück steht. Dank einer Spende des Baustofffachhändlers Sporkenbach kann der Verein zumindest schon in Gedanken erste bauliche Schritte planen.

Wenn feststeht, dass der Turm  auf dem dazu gehörigen Grundstück steht, werde er dem Verein übertragen, so Christian Jakobs. Dann könnten erste Sicherheitsmaßnahmen beginnen. Mit den 2.290,50 Euro, die beim Sporkenbach-Sommerfest durch Tombola-Erlöse zusammengekommen sind, dürfte schon einiges gestemmt werden können.

„Er soll wieder ein Anziehungspunkt werden“, wünscht sich der Vereinsvorsitzende für den Hummelberg-Turm. Gleichwohl betont er, dass hier kein Massentourismus geplant sei. Sondern lediglich die Möglichkeit gegeben werden soll, den Turm zu begehen. Heimatkunde oder Geschichtsunterricht hautnah kann er sich hier sehr gut vorstellen.

Wer mehr zum Förderverein wissen möchte, klickt sich ins Netz: www.sternwarte.de.vu

IMG_1957_1000px

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.