Die dunklen Zeiten sind vorbei

Bahnbrückental wurde illuminiert · Blaue Lichter sorgen für gute Sicht

Es war nur ein kleiner Klick auf die Tastatur, aber ein großer Lichtpunkt für die Stadtentwicklung. Eine großzügige Förderung der Stiftung „Lebendige Stadt“ hat es möglich gemacht, das Bahnbrückental zwischen Friedrich- und Salzer Straße mit bunten LED-Leuchten zu versehen und ab der Dämmerung zu illuminieren.

Oberbürgermeister Hans-Jürgen Haase, der die Anlage Ende November per Klick angeworfen hatte, sparte sich viele Worte und ließ das leuchtende Blau der LED-Lampen für sich sprechen. Die dunklen Zeiten in dem nicht ungefährlichen Bereich sind nun vorbei. Der Sicherheitsgedanke auf der einen Seite, der illustre Hingucker auf der anderen: Dank der 25.000-Euro-Förderung ist für mehr Stadtqualität und Lebensnähe gesorgt worden. Schönebeck ist die einzige Stadt in Sachsen-Anhalt, die in den Genuss dieser Förderung gekommen ist und steht nun in einer Reihe mit 24 anderen Städten Deutschlands; etwa Berlin, Düsseldorf und Leipzig.

Die energieeffiziente LED-Technik ist nicht nur sparsam. Sie sorgt durch ihre Anordnung und Farbgebung für eine künstlerisch gestaltete, weithin sichtbare Beleuchtung. Der fließende Verkehr wird nicht beeinträchtigt. „Hier soll keine Show inszenierte, sondern Stadtraum bewusst in Szene gesetzt und originell aufgewertet werden“, so Stadtsprecher Hans-Peter Wannewitz. Gleichzeitig werde die stadtteiltrennende Wirkung des Bahnbrückentals dadurch optisch überwunden. Das Tal habe in der Stadtentwicklung eine Torfunktion, es gelte als „Tor zur Altstadt“, so Wannewitz. Das blaue Licht wurde gewählt, um den Bezug zur Elbe herzustellen. Das Weiß zur Seitenwandbeleuchtung stehe für das Salz, das Schönebeck seit jeher prägt. „Orientierung, Ästhetik, Sicherheit, Geborgenheit, Identität – alle diese Begriffe bindet die neue Illuminierung“, fasst es der Stadtsprecher treffend zusammen.

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