Die unendliche Baustellen-Geschichte

Hellge-Staße/Stadionstraße: Gespräch hat neue Schilder gebracht

Die Umsatzeinbußen bewegen sich zum Teil im fünfstelligen Euro-Bereich – monatlich. Existenzen stehen auf dem Spiel. Selbst im E-Center muss schon über einen Sozialplan nachgedacht werden. Die Händler des Salzer Parkes sind verärgert. Nicht ohne Grund.

Die unendliche Baustellen-Geschichte

Die unendliche Baustellen-Geschichte

Seit Monaten verzögern sich die Bauarbeiten an dem neuralgischen Knotenpunkt Wilhelm-Hellge-Straße/Stadionstraße. Auf den Umleitungsschildern in der Stadt steht „Stadionstraße gesperrt“. Viele Kunden finden den Weg zum Salzer Park seit Beginn der Arbeiten im September 2013 nicht mehr. Eigentlich sollte die Vollsperrung spätestens zum Weihnachtsgeschäft 2013 aufgehoben, die Baustelle geräumt sein.

Doch unvorhergesehene Probleme sorgten für Stillstand und eine Verzögerung, die für die Händler kaum tragbar ist. Alexandra Pommeranz, Leiterin des E-Centers, lud deshalb OB Bert Knoblauch zu einer Gesprächsrunde ein, um eine Lösung zu finden. Der Oberbürgermeister konnte zwar nicht dabei sein. Bauamtsleiter Guido Schmidt kam in Vertretung, nahm die Probleme auf, konnte aber auch nicht versprechen, dass die Arbeiten vor dem nun neu avisierten Ende, Anfang bzw.

Mitte Mai, abgeschlossen sein werden. Er versprach aber, sich um die desolate Umleitungslösung zu kümmern. Eine halbseitige Öffnung der Baustelle sei indes nicht möglich. Nur gut eine Woche nach der Runde Anfang März konnte ein Teilerfolg verbucht werden. Dort, wo Umleitungsschilder stehen, sind nun auch Wegweiser zum Salzer Park aufgestellt. Die Händler können nun nur hoffen, dass sich die Arbeiten nicht weiter verzögern.