Eierlikör und Kuchen regen „Lebensgeister“ an

Neuer Pflegedienst in Eggersdorf eröffnet

„Es sieht nicht mehr aus wie eine Pflegeeinrichtung, sondern wie bei Ihnen und mir zu Hause“, lobt Petra Grimm-Benne, Sachsen-Anhalts Ministerin für Arbeit, Soziales und Integration, den Pflegedienst „Lebensgeister“, der gestern in Eggersdorf zum ersten Mal seine Pforten öffnete.

Großer Bahnhof zur Eröffnung: Burkhard Lischka (Mitte) und Petra Grimm-Benne (r.) kamen mit Glückwünschen und Geschenken zum Pflegedienst „Lebensgeister“.

Die Tageseinrichtung soll bis zu 15 Gästen einen Raum zum Wohlfühlen bieten. Der Name „Lebensgeister“ bezieht sich auf die fünf Sinne des Menschen, die hier angeregt und erweckt werden sollen. Das ist der Geschäftsführerin Ramona Babock besonders wichtig. In der Einrichtung, die von Babock als ihr „Baby“ bezeichnet wird, stehen regionale Mahlzeiten an der Tagesordnung.

„Lebensgeister“ sorgt mit dem ambulanten Dienst im Bördeland dafür, dass auch Gäste ohne Transportmöglichkeit sicher ankommen. Bei der Umsetzung erhielt Babock tatkräftige Unterstützung von ihrer Familie, von der zwei Kinder zum Team gehören. Die Vermieter schätzten die Umsetzung des Pflegedienstes, weshalb sie sogar während der Einweihungsfeier aus dem Nachbarhaus winkten.

Trotz des plötzlichen Regenschauers wusste die Sozialministerin noch zu scherzen. „Wenn wir 15 Leute zusammenhaben, spielen wir Bingo, und ich bringe Eierlikör mit“, versprach sie. Allen Anwesenden, zu denen der Bürgermeister des Bördelandes Bernd Nimmich und der Eggersdorfer Ortsbürgermeister Jürgen Rode gehörten, schien dies zuzusagen. Auch dem SPD-Bundestagsabgeordneten Burkhard Lischka, der versichert zusätzlich Kuchen mitzubringen. Dadurch wird garantiert schon der erste Sinn angeregt.

Mehr über die Eröffnung des Pflegedienstes lesen Sie in der nächsten Print-Ausgabe der Salzperle.