ELB-AUE hat in Caravan-Stellplätze und Strandgestaltung investiert

Damit das Naherholungsgebiet noch attraktiver wird

Die Vögel stimmen zwitschernd auf den Frühling ein, ein Eichhörnchen genießt scheinbar unbeobachtet die milden Februar-Temperaturen, der jüngst gesäte Rasen auf dem Caravan-Stellplatz bahnt sich seinen Weg durch den längst nicht mehr gefrorenen Boden.

Direkt am Kolumbussee sind Premium-Caravan-Stellplätze entstanden. Hans Weber und Carola Lindner, Teamleiterin der ELB-AUE in Plötzky, schauen sich das Ergebnis der Arbeiten an.

Direkt am Kolumbussee sind Premium-Caravan-Stellplätze entstanden. Hans Weber und Carola Lindner, Teamleiterin der ELB-AUE in Plötzky, schauen sich das Ergebnis der Arbeiten an.

Die Seen indes scheinen noch im Winterschlaf-Modus zu sein. Dabei ist um sie herum jede Mengepassiert. Die ELB-AUE Naherholungsfördergesellschaft hat in den zurückliegenden Monaten viel investiert in das Ferien- und Naherholungsgebiet rund um Plötzky und Pretzien. Warum immer in die Ferne schweifen, wenn das Gute doch so nah, quasi direkt vor der Haustür, liegt? Eingebettet in die faszinierende Elbauenlandschaft, liegen auf dem Areal der ELB-AUE Naherholungsfördergesellschaft drei Seen in einem herrlichen Waldgebiet.

Ob im Bungalow oder im Campingwagen: Inmitten der Natur finden Urlauber hier schon seit Jahrzehnten Ruhe, Entspannung und Erholung. Und mit Beginn dieser Saison auch mehr Komfort. Die ELB-AUE hat viel investiert, um die Attraktivität des Gebietes zu erhöhen. Vis-à-vis vom Königssee sind seit September zwölf Kurzzeit-Caravan-Stellplätze entstanden. Direkt am Kolumbussee wurden weitere sechs Caravan-Stellplätze gebaut. Hans Weber, Geschäftsführer der ELB-AUE, spricht hier nicht zu Unrecht von „Premium-Plätzen“.

Schließlich können Urlauber aus dem Caravan steigen und sind direkt am See. In die insgesamt 18 Stellplätze sind 121.000 Euro geflossen. Den Großteil, nämlich 85.000 Euro, muss die Gesellschaft selbst tragen. Die Restsumme stammt aus dem europäischen Fördertopf ELER. Nicht ganz so teuer, aber wesentlich umfangreicher waren die Arbeiten am Edersee. Der neue Strand lädt zum Verweilen ein. Über einen mit Holzbohlen neu gebauten Steg führt der Weg barrierefrei zum großzügig gestalteten Areal.

Ins Wasser muss nun niemand mehr umständlich über eine Treppe, sondern vom herrlich flach abfallenden Sandstrand. „Der Edersee ist in den letzten Jahren immer mehr zugewachsen“, erzählt Hans Weber während eines Rundgangs. Alte Stützmauern wurden nun fast komplett entfernt, so dass der Strandbereich entstehen konnte. Ein Teil der alten Mauer ist erhalten geblieben. Diese soll von einem Graffiti- Künstler gestaltet und zu einem „optischen Hingucker“ werden.

Darüber hinaus wurde ein Spiel gerät installiert, das vor allem bei den Kindern bestens ankommen dürfte. An der Kurbel gedreht, wird Wasser nach oben befördert, das durch Strandrinnen fließen kann. Hier können sich die Jüngsten kreativ mit Wasser und Sand austoben. Der an den Strand angrenzende Spielplatz wurde ebenfalls verschönert. Am Ende des Areals wurde zudem eine Holz-Trennwand gezogen. Dahinter stehen nicht nur Dixie-Toiletten. Badegäste können sich dort auch umziehen. „Hier kann man sich jetzt den ganzen Tag aufhalten“, freut sich Hans Weber über das Ergebnis der Bauarbeiten. Und das gilt nicht nur für Tagesbesucher aus der Region, sondern auch für die Camper.

Die Kosten belaufen sich auf 92.500 Euro. 67.000 Euro muss die ELB-AUE finanzieren, die Restsumme fließt ebenfalls aus dem europäischen Fördertopf ELER. Die Saison im Ferien- und Naherholungsgebiet beginnt Anfang Mai. Sollte der Frühling schon vorher richtig Einzug halten, kommen die ersten Camper auch schon Ostern. Übrigens vermietet die ELB-AUE auch Ferienbungalows. Weitere Informationen dazu gibt es im Netz auf www.elbaue-sbk.de.