Erste Erfolge auf einem langen Weg

Erneuerte Solgrabenbrücke wurde für den Verkehr freigegeben / Maßnahme gegen Vernässung und Erosion

(akb). Nach gut viermonatiger Bauzeit konnte die erneuerte Brücke über den Solgraben in der Görtzker Straße heute Vormittag für den Verkehr freigegeben werden. „Es war eine entspannte Baustelle“, zeigte sich Christiane Schreiber, Sachgebietsleiterin Tiefbau der Stadt, zufrieden mit dem Verlauf der Arbeiten. Und auch bei der Freigabe klappte alles wie am Schnürchen: Das Wetter spielte mit und die im Solgraben lebenden Frösche untermalten die Zeremonie lautstark.

Die Beteiligten zerschneiden feierlich das symbolische Band. V.l.n.r.: Christiane Schreiber (Sachgebietsleiterin Tiefbau), Guido Schmidt (Baudezernent), André Volkmar (Projektmanager Förderprogramm), OB Bert Knoblauch, Andreas Darge (Bauleiter v. Busse Bau), Henrik Scheffler (Grundwassermanager), Marion Schorm (Fördermittelkoordinatorin)

Die Beteiligten zerschneiden feierlich das symbolische Band. Christiane Schreiber (Sachgebietsleiterin Tiefbau, v.l.), Guido Schmidt (Baudezernent), André Volkmar (Projektmanager Förderprogramm), OB Bert Knoblauch, Andreas Darge (Bauleiter v. Busse Bau), Henrik Scheffler (Grundwassermanager), Marion Schorm (Fördermittelkoordinatorin)

Ermöglicht wurde der Bau des neuen Durchlasses durch die Landesanstalt für Altlastenfreistellung, die sowohl für die Planungs- als auch für die Baukosten Fördermittel zur Verfügung stellte. Insgesamt beliefen sich diese auf ungefähr 280.000 Euro. Die neue Brücke ist das erste Projekt, das im Rahmen der „Maßnahmen zur Beseitigung von und Vorbeugung gegen Nässe und Erosion“ fertiggestellt wurde. Die marode Bausubstanz des alten Durchlasses ist nun Geschichte. Außerdem wurde der Rohrdurchschnitt vergrößert, wodurch ein besserer Wasserabfluss gewährleistet wird und die Gefahr von Hochwasser und Überflutungen sinkt. Auch für den Durchgangsverkehr ist sie ein positiver Faktor, da der Übergang über den Solgraben nun wieder beidseitig befahrbar ist. OB Knoblauch und Baudezernent Guido Schmidt freuten sich über den erfolgreichen Hergang des Projekts und dankten allen Beteiligten. „Die Brücke hält jetzt hoffentlich viele viele Jahre“, sagte Knoblauch. In den nächsten Tagen werden noch die Fugen im Asphalt der Brücke vergossen. Dies war aufgrund des vorangegangenen Regens bisher nicht möglich, soll aber erledigt werden, sobald der Asphalt wieder trocken genug ist.

Der Bau in Zahlen:
17 Tonnen Stahl
60 m² Beton
35 m² Gussasphalt für die Fahrbahn

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.