Explosiv und pulvergeladen

Tag der Industriekultur am 17. April im Industriemuseum / Explosives Programm ab 10 Uhr

Explosiv soll er werden, der Tag der Industriekultur. Bildend und pulvergeladen obendrein. Das verspricht Dr. Georg Plenikowski. Der Präsident des Industriemuseums freut sich am kommenden Sonntag, 17. April, auf zahlreiche Besucher.

Industriemuseum“Die iMUSEt-Mitglieder wollen Geheimnisse lüften und ihre Gebäude beschießen. Klingt verrückt – soll es auch sein”, kündigt Dr. Plenikowski an. Auch in diesem Jahr beteiligt sich das Industriemuseum am Tag der Industriekultur in Sachsen-Anhalt. Nach dem geglückten Saisonauftakt Anfang April mit der Eröffnung der Kunstausstellung „Die Welt des blinden Bildhauers Dario Malkowski“ steht der nächste Höhepunkt auf dem Areal an der Ernst-Thälmann-Straße 5a kurz bevor. Besucher sind am Sonntag, 17. April, ab 10 Uhr willkommen. Es gibt eine Reihe an spektakulären Programmpunkten:

10:00 Uhr: Eröffnung auf dem Freigelände
10:30 Uhr: Entzündung eines Quecksilberdampfgleichrichters
11:00 Uhr: 1. Versuch einer Sprengung
11:30 Uhr: Schießen aus drei Rohren
13:30 Uhr: Versuch, den RS-08-Traktor zu starten
14:00 Uhr: Erneute Entzündung des Quecksilberdampfgleichrichters
14:30 Uhr: 2. Versuch einer Sprengung
15:00 Uhr: Vortrag von Hartmut Lorenz in der Villa der Wirtschaft zum Thema “Die historische Entwicklung der Industrie in den Schönebecker Ortsteilen”

“Parallel zu allen Versuchen und zum Vortrag sind natürlich die Ausstellungshalle und die Kunstausstellung zu besichtigen”, so Dr. Plenikowski. Für das leibliche Wohl wird mit Gegrilltem sowie Kaffee und Kuchen gesorgt sein. Die Einnahmen des Tages sollen dem weiteren Aufbau des Industriemuseums zugute kommen.