Frauentag: Danke sagen

Weil es um mehr geht als um Gleichberechtigung

Der Frauentag führt in vielen Regionen meist ein bescheidenes Dasein. Dabei hat er eine lange Tradition. Er geht auf die Arbeiterinnenbewegung von Mitte des 19. bis zum 20. Jahrhundert zurück. Mitentscheidend waren Streiks und Demonstrationen von Textilarbeiterinnen in den USA seit 1858. Der erste internationale Frauentag fand am 19. März 1911 in Dänemark, Deutschland, Österreich, der Schweiz und den USA statt.

Blumen sagen mehr als Worte, auch zum Frauentag. Bild: Irene Lehmann / pixelio.de

Blumen sagen mehr als Worte, auch zum Frauentag. Bild: Irene Lehmann / pixelio.de

Die politische Forderung war das aktive und passive Wahlrecht für Frauen. Mehr als eine Million Frauen gingen auf die Straße – eine bis dahin beispiellose Massenbewegung. Auch wenn es heute am 8. März noch vereinzelt politische oder von Gewerkschaften organisierte Veranstaltungen gibt, so ist der Frauentag inzwischen eher ein Tag, an dem Frauen mit kleinen Geschenken überrascht werden. Manchmal sagen Blumen mehr als tausend Worte.

Oder süße Aufmerksamkeiten als kleines Dankeschön für das Engagement der Frauen – sowohl in der Familie, als auch im Job oder in ehrenamtlichen Tätigkeiten. Auch in Schönebeck lohnt sich eine Shopping-Tour durch die Geschäfte. Übrigens nicht nur, weil der Frauentag und das Osterfest bevorstehen. Machen Sie doch mal einen Bummel durch die Fußgängerzone. Und auch in den Läden außerhalb des Stadtkerns gibt es tolle Geschenk- und Mode-Ideen.

Veranstaltungstipps zum Frauentag in Schönebeck:
  • Frauentagsveranstaltung im Sozialen Treff „Suppe & Seele“, Welsleber Straße 60, Schönebeck, Beginn: 18 Uhr, Tel. 03928 421335. Motto: „Madame de Pompadour“.Lassen Sie sich entführen in die Zeit des Barocks – mit einer Modenschau im Stil dieses Zeitalters
  • Frauentagsparty mit Live-Musik im Café & Restaurant Elbblick, Elbtor 10, Schönebeck, Beginn: 18 Uhr.