Grabmal als Bindeglied

Steinmetze und Steinbildhauer beraten gern

Über das Sterben mag sich niemand gern Gedanken machen. Doch man sollte die Themen Tod und Trauer nicht ganz ausklammern aus dem Leben. Sie gehören dazu. Der Gang zum Friedhof ist weit mehr als eine äußerliche Geste. Hinterbliebene finden dort mit dem Grabmal des geliebten Menschen ein Bindeglied.

Das Grabmal ist Bindeglied zwischen den Hinterbliebenen und dem Verstorbenen.

Das Grabmal ist Bindeglied zwischen den Hinterbliebenen und dem Verstorbenen.

Wie aber muss es beschaffen sein, um diesen Anspruch zu erfüllen?

Der Bundesverband Deutscher Steinmetze gibt Antworten.

Grabreihen, in denen sich die einzelnen Steine bis auf den Namen und die Lebensdaten gleichen, werden dieser Funktion nicht gerecht. Nur ein Grabmal, das etwas über den Verstorbenen aussagt, über sein Leben und sein Denken ausdrückt, gibt dem Hinterbliebenen Trost und kann den christlichen Auferstehungsglauben stärken. Die Möglichkeiten der Gestaltung eines Grabmals sind unerschöpflich, wobei der Text und die Schrift, das Symbol, die Form des Grabmals und das Material des Steines die wesentlichsten Ausdruckselemente darstellen.

In ihrer Kombination müssen sie ein harmonisches Ganzes ergeben und sollten etwas von dem Wesen des Verstorbenen – gestalterisch umgesetzt – sichtbar machen. Zur Gestaltung der gesamten Grabanlage gehört auch die Einfassung, die dem Wunsch der Hinterbliebenen entspricht, die Grabstelle einzugrenzen.

Daneben sind weitere Mittel der Totenehrung gebräuchlich – wie Laternen und Vasen, die auf einem Funktions- bzw. Abschlussstein ihren Platz finden. Dies alles sollte zusammenpassen und in seiner Gesamtwirkung eine Einheit bilden. Für den an einem individuell gestalteten Grabmal Interessierten steht am Anfang deshalb immer das Beratungsgespräch mit dem Steinmetz oder Steinbildhauer, der das Grabmal fertigen soll.

Er weiß diese Dinge umzusetzen und er kann auch sagen, was nicht machbar ist. Denn es sind neben den Gestaltungskriterien noch die jeweils unterschiedlichen Rahmenbedingungen zu beachten, welche die Friedhofsträger für ihren Friedhof erstellt haben, damit das Gesamtbild der Gemeinschaftsanlage Friedhof gewahrt bleibt.

Bestattungskultur ist im Wandel

Die Bestattungskultur wandelt sich. Statt der klassischen Sargbestattung werden immer mehr Alternativen für die letzte Ruhestätte angeboten. Deutsche Bestattungsunternehmen bieten eine Vielzahl verschiedener Bestattungsarten an. Mittlerweile ist es sogar möglich, eine Bestattungsart genau an individuelle Vorstellungen anzupassen. Neben der häufig gewählten Feuer- oder Erdbestattung gibt es auch außergewöhnliche Bestattungsarten wie die Weltraum- oder die Diamantbestattung.

Inzwischen entscheiden sich viele Menschen auch für eine Baum- oder eine Seebestattung, die neben den traditionellen Formen inzwischen von vielen Bestattern angeboten werden. Auf dem Internetportal www.bestattungen.de werden die verschiedenen Möglichkeiten erklärt.

Auch Ihr Bestatter vor Ort berät Sie gern über die Formen.

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