Lecker essen in uriger Atmosphäre

Stadtpfeifer feiert am 13. Februar 20. Geburtstag mit einem Sektempfang

Im Mittelalter zog er von Ort zu Ort, musizierte, pfiff und verbreitete Neuigkeiten. Den Stadtpfeifer in Persona eines ziehenden Musikanten gibt es heutzutage natürlich nicht mehr. Einen Ort, an dem Neuigkeiten ausgetauscht werden, schon. Nicht umsonst hat sich Hendrik Treffehn, als er vor 20 Jahren seine Gaststätte eröffnete, für den Namen „Stadtpfeifer“ entschieden. Ein Treffpunkt sollte die Gaststätte werden, ein Ort des Austausches in gemütlicher Runde bei leckerem Essen. Ein Konzept, das aufgegangen ist. Auch wenn sich die gastronomische Ausrichtung in den zwei Jahrzehnten ein paar Mal geändert hat, so treffen sich die Gäste hier immer noch, um unter anderem Neuigkeiten auszutauschen.

(+) Stadtpfeifer

(+) Stadtpfeifer

„Die Gastronomie hat mich schon immer interessiert“, erzählt der Inhaber. So entstand die Idee, sich selbstständig zu machen. Schon kurze Zeit nach der politischen Wende kaufte er ein geeignetes Objekt an der Geschwister-Scholl-Straße. Die Einrichtung war zunächst auf den klassischen Gaststättenbetrieb ausgerichtet. Weiß tapezierte Wände, Teppichboden, normale Tische und Stühle …„Das Konzept ging aber nicht so richtig auf.“ Stattdessen stellte Treffehn fest, dass sich die Gäste vermehrt am Tresen aufhielten, beim Bierchen plauderten. Er entdeckte das Pub-Prinzip für sich. Die Räume wurden umgestaltet. Statt weißer Tapeten zieren nun alte Holzverkleidungen die Wände. Das urige Ambiente kam und kommt an. Als die Geschäfte Ende der 1990er Jahre ruhiger liefen, musste wieder eine neue Idee her, um mehr Gäste anzulocken. Treffehn entschied sich, ab und zu Live-Musik anzubieten. Seit 2006 gibt es einmal monatlich kulturelle Höhepunkte im Stadtpfeifer, die sich stets großer Beliebtheit erfreuen. Auch mit Brunch-Angeboten lockte der Inhaber wieder mehr Besucher in den Pub. Doch die Küche war mit gut 5 Quadratmetern einfach zu klein. „Wir mussten expandieren“, erinnert er sich. So wurde die Küche auf gut 20 Quadratmeter vergrößert und zusätzlicher Lagerraum geschaffen. Und Treffehn konnte neben einer neuen Speisekarte auch Themenwochen ins Leben rufen, einen Partyservice schaffen und zu besonderen Anlässen spezielle Menüs kreieren.

(+) Stadtpfeifer

(+) Stadtpfeifer

Wer am Valentinstag, 14. Februar, noch nichts vorhat, kann im Stadtpfeifer ein Drei-Gänge-Menü genießen. Aber nicht nur zu besonderen Anlässen steht der Inhaber selbst am Herd und bereitet die Gerichte auf traditionelle Weise zu. Im Stadtpfeifer wird ausschließlich frisches Fleisch und Gemüse verwendet – und stets vom Chef persönlich zubereitet. Das wissen die Gäste zu schätzen.

Der 20. Geburtstag wird am Mittwoch, 13. Februar, ab 18 Uhr mit einem Sektempfang gefeiert. Außerdem gibt es ab dem Jubiläumstag bis zum 28. Februar 20 Prozent Rabatt auf alle Gerichte. Es lohnt sich also nicht nur kulinarisch und kommunikativ, vorbeizuschauen …