Markus Bauer unterstützt BI im Kampf für einen Radweg

„Hier geht es um Sicherheit“

„Muss erst etwas passieren, damit etwas passiert?“, fragen die Initiatoren der Bürgerinitiative, die sich für den schnellstmöglichen Bau eines straßenbegleitenden Radweges zwischen Plötzky und Pretzien einsetzen. Die Pretziener Thomas Scheid und Kerstin Becker sind der Meinung, dass es schon an ein Wunder grenzt, dass es noch keine Unfälle gegeben hat, da der Verkehr auf dieser Strecke, auch durch die Inbetriebnahme der Ortsumgehung Schönebeck enorm zugenommen hat und die Fahrzeuge oft zu schnell unterwegs sind.

Markus Bauer lässt sich von Kerstin Becker die Situation schildern.

Markus Bauer lässt sich von Kerstin Becker die Situation schildern.

So sind insbesondere Kinder und ältere Menschen umfangreichen Gefahren ausgesetzt. Sie sind auf das Rad angewiesen, um Einrichtungen der öffentlichen Daseinsvorsorge zu erreichen. Um sich Gehör zu verschaffen, wurde bereits im Dezember 2013 eine Liste mit 1.200 gesammelten Unterschriften an Landrat Gerstner übergeben. Seit geraumer Zeit findet das Anliegen der BI Unterstützung vom SPD-Kreistagsvorsitzenden und Kreistagsmitglied Markus Bauer.

Als stellvertretender Vorsitzender der AG Saaleradwanderweg kennt er die Sorgen der Initiatoren. „Hier geht es in erster Linie um die Sicherheit“, sagt er. „Aber auch touristisch gesehen wäre der Bau des Radwegs ein Gewinn und würde die Region für Urlauber attraktiver machen.“ Um Aussicht auf Erfolg zuhaben, müsse man den Kampf von mehreren Fronten aus führen. So hat Bauer bereits Kontakt  mit dem Kultusministerium des Landes aufgenommen und stößt hier auf offene Ohren.

Grünes Licht erhielt er von dort für ein von ihm angeregtes zeitnahes Vor-Ort-Gespräch, das mit Vertretern des Ministeriums, den Ortsbürgermeistern aus Plötzky, Pretzien und Ranies sowie den BI-Initiatoren geführt werden soll. Lediglich ein Termin müsse hierfür noch gefunden werden.