Mesopotamische Damhirsche besuchen

An den Feiertagen nicht daheim bleiben: Auf dem Bierer Berg wurde ein Gehege wieder freigegeben

Der Heimattiergarten auf dem Bierer Berg ist attraktiver geworden. Ein Gehege konnte wiederhergerichtet werden. Möglich machte die Sanierung eine Spende in Höhe von 2.000 Euro durch das Unternehmen Cargill Deutschland GmbH mit dem Standort Cargill Cares Council Barby. Das Barbyer Unternehmen engagiert sich für Projekte im Bereich Umwelt, Bildung und Ernährung.

Das Damwildgehege auf dem Bierer Berg konnte dank einer großzügigen Spende saniert werden. Nun können Besucher dort auch Mesopotamische Damhirsche bewundern.

Das Damwildgehege auf dem Bierer Berg konnte dank einer großzügigen Spende saniert werden. Nun können Besucher dort auch Mesopotamische Damhirsche bewundern.

Für die Leitung und die Mitarbeiter von Cargill ist die Unterstützung eine Herzensangelegenheit, denn viele Angestellte sind auch Gäste des Heimattiergartens. Die Übergabe fand Anfang April auf dem Bierer Berg statt. Tiergartenleiter Matthias Willberg nutzte die Möglichkeit, sich zu bedanken: „Das Gehege ist eine neue Attraktion für die Region und setzt ein tolles Zeichen für die Stadt und die Besucher.”

Und auch die Mitarbeiter auf dem Bierer Berg sind glücklich, denn sie haben in Eigenleistung das Gehege erneuert, den Stall neu verkleidet und verschließbar gemacht sowie eine interessante Besucherterrasse gebaut, die ohne Zaun in das Gehege hineinragt. Den Dank im Namen der Stadtverwaltung richtete Dezernent Joachim Schulke an die Vertreter von Cargill und der NABU Ortsgruppe Schönebeck, die mit ihrer Unterstützung solche sinnvollen Projekte für Natur und Mensch möglich machen.

Für den Koordinator bei Cargill, Eckhard Kunert, ist es eine Selbstverständlichkeit, nicht nur mit Geld, sondern selber aktiv zu helfen und Interesse an einer weiteren Zusammenarbeit auf dem Bierer Berg zu zeigen. Denn mit einer gleichzeitigen Tierpatenschaft unterstützt das Unternehmen drei Mesopotamische Damhirsche noch einmal mit 480 Euro. Matthias Willberg erklärte bei der Übergabe, dass diese Tiere seit 50 Jahren als ausgestorben gelten und der Heimattiergarten als einer von zehn Zoos weltweit an einem Zuchtprogramm teilnimmt.

In freier Wildbahn gibt es nur noch 300 Exemplare und die Besucher auf dem Bierer Berg können nun insgesamt fünf männliche Hirsche aus diesem Zuchtprogramm beobachten.