Mit Ehrlichkeit und Visionen für seine Heimat

Landratswahl im Salzlandkreis am 25. Mai: Markus Bauer geht für die SPD ins Rennen

Nach der Wahl ist vor der Wahl. Gerade haben die Schönebecker über ein neues Stadtoberhaupt abgestimmt. In wenigen Wochen werden sie erneut an die Wahlrurnen gebeten. Der Wahlkampf für die Landratswahl im Salzlandkreis, die am 25. Mai stattfindet, hat begonnen.

Markus Bauer vor dem Eingang zum Kurpark. Der 42-Jährige geht für die SPD in den Landratswahlkampf. Abgestimmt wird am 25. Mai.

Markus Bauer vor dem Eingang zum Kurpark. Der 42-Jährige geht für die SPD in den Landratswahlkampf. Abgestimmt wird am 25. Mai.

Wir haben den SPD-Kandidaten Markus Bauer getroffen. „Ich bin hier ja noch nicht so bekannt.“ Er wirkt zurückhaltend, fast ein wenig schüchtern. So gar nicht der typische Politiker mit großen Versprechen oder Parolen. Das sei auch nichts für ihn, sagt Markus Bauer. Dabei ist der Nienburger schon so lange politisch aktiv. Aber eben auf kommunaler Ebene. An der Basis. Dort, wo es noch um Inhalte geht.

Wo täglich trotz schlechter Finanzausstattung und Haushaltskonsolidierung gekämpft wird. Finanzausgleichsgesetz hin, fehlende Unterstützung vom Land her: Der 42-Jährige glaubt an die Stärken in seiner Heimat, dem Salzland. Gleichwohl weiß er, dass an einem Wir-Gefühl noch gearbeitet werden muss. In Nienburg und umliegenden Städten und Gemeinden funktioniere das auf einigen Ebenen schon ganz gut.

Das wünscht sich Bauer für den gesamten Salzlandkreis. Er will noch mehr bewegen als er es als Bürgermeister und Kreistagsmitglied kann. Das ist seine Motivation, zur Landratswahl anzutreten. Sein Ziel: „In erster Linie Ehrlichkeit.“ Ihm geht es nicht so sehr um Parteipolitik als vielmehr darum, parteiübergreifend Ergebnisse zu erzielen. Primär im Bildungsbereich, aber auch auf wirtschaftlicher Ebene. Beides greife ineinander über, sei untrennbar miteinander verbunden. Bauer will Netzwerke schaffen, Kräfte bündeln, hofft auf Synergieeffekte.

Und legt einen Enthusiasmus an den Tag, der in Zeiten großer Politikverdrossenheit erstaunlich ist. Seine Devise: „Ohne Begeisterung ist noch nie etwas Großes entstanden.“ Dabei hat er auch Visionen, die auf den ersten Blick utopisch erscheinen mögen. Bauer möchte die Hochschullandschaft kreisweit ausbauen. Mit dem IGZ Inno-Life hätte auch Schönebeck beste Voraussetzungen dafür.

Für solche Ideen gelte es Partner zu finden. Und auch dafür, die regionale Marke zu entwickeln. Der SPDKandidat möchte in den kommenden Wochen das Gespräch suchen. Mit potenziellen Partnern genauso wie mit Einwohnern. Sicherlich ein ganz guter Anfang, um das Wir-Gefühl im Salzlandkreis zu stärken.

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