Neues Domizil für die Ruderer

Spatenstich für Ersatzneubau gesetzt / Folgen des Hochwassers verschwinden

(akb). Nach über drei Jahren war es heute Nachmittag soweit: Die intensive Planungs- und Vorbereitungsphase ist abgeschlossen und der erste Spatenstich für den Ersatzneubau des Vereins- und Bootshauses der Ruderer von Union 1861 Schönebeck e.V. konnte gesetzt werden. Innerhalb eines Jahres soll nun ein modernes Wassersport- und Trainingszentrum entstehen, nachdem der alte Bau beim Hochwasser 2013 zerstört wurde. Bund und Land investieren dafür im Rahmen einer 100-prozentigen Förderung über 1,8 Millionen Euro.

ruderer-spatenstich„Das ist kein alltäglicher Termin“, sagte Oberbürgermeister Bert Knoblauch, als er die Anwesenden begrüßte. Schließlich handele es sich auch nicht um eine alltägliche Summe. Gekommen waren neben den Ruderern auch Vertreter der am Bauprojekt beteiligten Unternehmen und der Investitionsbank Sachsen-Anhalt. Vor sechs Monaten erreichte der Fördermittelbescheid die Stadt Schönebeck, seitdem wurde unermüdlich geplant und kalkuliert. Neben der allgemeinen Planung, zum Beispiel der Inneneinrichtung, an der auch Mitglieder des Vereins beteiligt waren, stand auch die Standortsuche auf dem Plan. Die zunächst favorisierte Salineinsel stellte sich als zu teuer heraus. Deshalb wird auch das neue Bootshaus im Überschwemmungsgebiet stehen – allerdings geschützt durch verschiedene Hochwasserschutzmaßnahmen. So wird beispielsweise das Erdgeschoss, in dem die Boote lagern, in Stahlbetonbauweise errichtet.

Bevor die Verantwortlichen gemeinsam zum Spaten griffen, gab es noch eine freudige Überraschung. Die beiden Vertreter der Investitionsbank übergaben einen Änderungsbescheid, laut dem die Summe der Fördergelder nochmals um 50.000 Euro erhöht wurde. Ein doppelter Grund zum Feiern also, und ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zum neuen Wassersportzentrum.