Oberbürgermeisterwahl in Schönebeck

Sechs Kandidaten: Fünf Fragen & Antworten

Oberbürgermeisterwahl am Sonntag, 15. Dezember, Mögliche Stichwahl am 12. Januar 2014

Ganz und gar besinnlich: Das sollte die Adventszeit sein. Doch der Dezember wird in Schönebeck auch politisch noch einmal hochinteressant. Am Sonntag, 15. Dezember, sind die Einwohner aufgerufen, einen neuen Oberbürgermeister zu wählen. Sechs Kandidaten stellen sich dem Votum. Sollte niemand im ersten Wahlgang die absolute Mehrheit erreichen, gibt es am Sonntag, 12. Januar 2014, eine Stichwahl. JETZT ABSTIMMEN!

obwahlSie haben hehre Ziele. Und Visionen. Und den nötigen Enthusiasmus. Frank Schiwek (SPD), Bert Knoblauch (CDU), Heinz-Werner Herrler (Die Linke), Holger Goldschmidt (Einzelbewerber), Peter Volz (parteilos, Einzelbewerber) und Robert Leubeling (Bündnis 90/Die Grünen) wollen etwas für ihre Heimatstadt bewegen. Letztgenannter, übrigens gerade 25 Jahre alt, gab seine Bewerbungsunterlagen so kurz vor Redaktionsschluss ab, dass wir ihm unsere folgenden fünf Fragen leider nicht mehr stellen konnten.

 

Die fünf Fragen der Redaktion
  1. Warum sind gerade Sie der nächste Oberbürgermeister der Stadt Schönebeck?
  2. Was wird Ihre erste Amtshandlung sein, wenn Sie die Wahl gewinnen?
  3. Wie werden Sie die Vernässungsproblematik (Grund-, Dräng- und Hochwasser) konkret angehen?
  4. Das Image der Stadt ist nicht das beste. Wie wollen Sie die Außendarstellung und Wahrnehmung ändern?
  5. Einwohner und Gewerbetreibende fühlten sich in den zurückliegenden Jahren nicht immer gut einbezogen. Wie wird die Verwaltung unter Ihrer Leitung arbeiten?

Hier die Antworten der Oberbürgermeister-Kandidaten

Peter Volz (54)
Heinz-Werner Herrler (60)
Frank Schiwek (42)
Holger Goldschmidt (53)
Bert Knoblauch (40)
Robert Leubeling (25)

 

Stimmen Sie schon jetzt hier ab

Sie haben nur EINE Stimme!
[poll id=’9′]
Dies ist eine Umfrage der salzperle-Redaktion. Nicht repräsentativ und nicht offiziell.

 

TV-DUELL OB-Wahl 2013 Schönebeck
Kandidatenvorstellung OB-Wahl 2013 Schönebeck

18 Responses to Oberbürgermeisterwahl in Schönebeck

  1. Heinz S. sagt:

    Lieber Ronny,

    lass dich nicht beirren, sondern wähle denjenigen, den du für richtig hälst! Diese Umfrage ist in keinster Weise repräsentativ, da fleißig manipuliert wurde. (am 11.12.2013 innerhalb von <4 Stunden über +100 Stimmen und +10%-Punkte für die SPD)….na ja, wenn man nicht mit Inhalten punkten kann, dann muss eben so nachgeholfen werden.

    Wer auch mit manipulieren möchte, hier ein kleiner Tipp: Einfach Cookies löschen und die Seite neuladen/ aktualisieren. Viel Spaß und Glückwunsch an Herrn Schiwek und seinen Laufburschen ;)!

  2. Ronny M. sagt:

    Eigentlich wollte ich mich aus dieser Diskussion raushalten, aber die momentanen Ausmaße sind bedauerlich, denn die Konkurrenz schlecht zu reden, das gehört sich einfach nicht. Ich persönlich wähle eine Person, die laut dieser Umfrage nur ein paar Prozente hat, aber meine Überzeugung einfach verdient. Alle Kandidaten haben ihre Vor- und Nachteile und verdienen allein für die Bewerbung großen Respekt. Kann man nicht einfach seinen Favoriten unterstützen? Reinhard Banse hat es neutral und vorbildlich gemacht.

    • Peter sagt:

      Hallo Ronny,

      diese Umfrage ist in keinerlei Hinsicht repräsentativ! Viel mehr noch: sie lässt sich wunderbar manipulieren, was meiner Ansicht nach auch gestern wieder (innerhalb von 4 stunden +100 Stimmen und +10%-Punkte für SPD) der Fall war. Es ist also nur folgerichtig, dass du den wählst, der deiner Meinung nach der Richtige ist.

      Kleiner Tipp für alle die mitmanipulieren wollen: Einfach mal die Cookies löschen und dann neuladen/ aktualisieren drücken! Viel Spaß dabei und Glückwunsch an Herrn Schiwek und seine Laufburschen 😉

    • Helmuth Hoffmann sagt:

      Hallo Ronny!
      Sicherlich muss man seinen Favoriten wie Herrn Volz unterstützen.Darum sage ich öffentlich das Camelions und Wetterhäne nicht auf auf so einen Posten wie um den es hier geht gehören.Wenn es hier um eine starke Person gehen soll,ist ist es Herr Volz.Er hat Mut,er gibt mit seiner Parteiunabhängigkeit zu verstehen das er keinem Parteisekretär die Stiefel lecken will und muss. Wenn es Herr Volz nicht schafft,ist mir Herr Banse und alle anderen Kanditen lieber,als Herr Schiwek.

      Es grüßt Helmuth Hoffmann

    • Ronny M. sagt:

      Hallo in die Runde. Es ist wie geschrieben vollkommen OK, wenn man seinen Lieblingskandidaten unterstützt. Aber Wörter wie „Wetterhahn“ oder andere bösartigen Bemerkungen gehören einfach nicht in eine Diskussion. Meinungen sollte man zwar vertreten, aber die Sachlichkeit muss einfach überwiegen – dazu gehören korrekte Aussagen, aber keine Beleidigungen. So lassen sich Streitereien vermeiden und alle sind glücklich 🙂

  3. Jens Schramm sagt:

    – Herr Schiwek zuerst bei der PDS, dann bei der CDU, später bei den Grünen und nun bei der SPD – Hätten Sie’s gewusst!?

    Wo ist er denn hin, der Kommentar von Christian Jakobs? Da gibt es einmal Gegenwind und schon verschwindet der SPD-Zugehörige von der “Kommentarfläche”!

    Mir ist noch etwas ganz Spannendes im Impressum der Salzperle aufgefallen. Herr Werner Nickel – mir bekannt als einer, der es wissen muss (damals bei der Stadt angestellt) – hat den folgenden Kommentar dort hinterlassen:

    Nickel sagt:
    03.08.2013 um 15:34
    Sehr geehrte Damen unf Herren,

    auf der Seite 14 der Augustausgabe behaupten Sie, dass Herr Schiweck seit 1994 für die SPD im Stadtrat von Schönebeck sitzt. Dies ist falsch. Damals war er Mitglied der PDS-Fraktion; danach wechselte er zu CDU-Fraktion und nach einem kurzem missglückten Intermezzo bei den Grünen ging er zur SPD. 1989/90 nannte man solche Leute Wendehälse, heute wäre Karrieregeiler wahrscheinlich die bessere Bezeichnung. Sie sollten ihre Behauptung richtigstellen, damit die Bürger Schönebecks eine korrekte Information über Herrn Schiwek erhalten.
    Mit freundlichen Grüssen
    Werner Nickel

    Von den Grünen hat Herr Schiwek nie geredet. Da stelle ich mir doch die Frage: Was verheimlicht dieser Mann uns sonst noch? Stellt er seine Fahne eigentlich immer mit dem Wind? Das ist wahrhaftig nicht das, was Schönebeck jetzt braucht!

    Jens Schramm

    • Peter sagt:

      Vielen Dank Herr Schramm für diesen Kommentar!

    • Helmuth Hoffmann sagt:

      Hallo Herr Schramm!
      Herr Nickel und ich,stimmen mit der Meinung über Herrn Schiwek überein.Wobei ich noch etwas weiter gehen möchte.Es gibt keinen Herrn Schiwek,es gibt diesbezüglich,nür ein böses hinterhältiges Etwas.Lesen sie mal unter Facebook bei Helmuth Hoffmann nach und empfehlen sie die Seite noch vor der Wahl so vielen Schönebeckern wie möglich.Natürlich vorausgesetzt sie können mit dem Artikel konform gehen.Es grüßt Helmuth Hoffmann.

  4. Die Heike sagt:

    Das Votum lässt erkennen, dass die Schönebecker leider nur nach der Präsenz in den Medien geht und danach wählt. Ich bin erschrocken darüber, dass die Schönebecker den Eindruck erwecken, wie müde sie sind oder ist es Bequemlichkeit, Labilität? Sie geben sich zufrieden mit bla bla bla.
    Der einzige Kandidat der die Fragen relativ aussagekräftig beantwortet hat ist Herr Herrler.
    Ja, Herr Herrler ist Mitglied “Der Linken”. Na und? Entscheidend ist doch wohl das Engagement, dass dieser Mann an den Tag legt und hier kommt es – wer sieht wirklich hinter die aufgestellte Fassade der einzelnen Kandidaten? Wer von den Schönebeckern macht sich die Mühe und will genau das wirklich wissen?
    Ich bin immer wieder enttäuscht von den Bürgern dieser Stadt, von ihrer Inkonsequenz und Schwanz einkneifen – sorry, aber dieser Eindruck zwingt sich mir förmlich auf. Den einen OB schicken wir – endlich – zum Teufel, um dann einen OB zu wählen, der Frasen erzählt und jetzt schon erkennen lässt, dass Engagement gleichzeitig Anstrengung bedeutet und das doch nicht das ist, was gewollt ist!!!!
    Meine Stimme gehört Herrn Herrler! Ach so, ich bin ein parteiloser Wähler, aber doch jemand, der versucht, nicht blind durchs Leben zu stolpern!

  5. Karlchen sagt:

    Hallo zusammen!

    Zunächst mal sollten wir sachlich bleiben.

    Ich bin politisch nicht sonderlich interessiert aber was in Schönebeck seit dem Hochwasser abgelaufen ist, grenzt schon an eine Hexenjagd.

    Jeder Geschäftsführer, also auch ein Oberbürgermeister, hat mindestens einen Stellvertreter. Der, in Abwesenheit des “Chefs”, Entscheidungen zu treffen hat und diese dann auch zu vertreten hat. Somit wäre für mich ein deutlicher Ansatzpunkt in der Stadtverwaltung zu suchen. Denn da ist ja auch so manches schief gelaufen, wenn man den hiesigen Einsatzkräften zuhört.

    Des Weiteren bin ich der Meinung, das es in Schönebeck durchaus ein “WIR”-Gefühl gibt, nur leider bedarf es immer wieder Naturkatastrophen um dieses auch nach Außen zu kehren.

    • Der Kluge sagt:

      Hallo Karlchen,

      die Beobachtungen sind sicherlich zutreffend, aber ich möchte mit 2 alten deutschen Sprichwörtern die Sache ein wenig auf den grundsätzlichen Fokus richten: “wie der Herr sos Gescherr” und “der einäugige König hält sich als Hofstaat nur Blinde, welche nicht widersprechen, ihm huldigen und seine Wünsche erfüllen”
      In der freien Wirtschaft würde man als Entscheidungsträger unter einem GF,
      wenn dieser nicht anwesend ist und man nichts entscheidet sehr schnell der Wirtschaft zur Verfügung gestellt werden. In einem Amt oder einer Verwaltung aber nicht, dort wird man höchstens weggelobt.
      Daraus folgt, dass es der neue Bürgermeister, wer es denn auch sei sehr schwer mit der Ansammlung von Arbeitsverweigeren haben wird!!

  6. Dr.Horst Rehberger sagt:

    Holger Goldschmidt ist der richtige Mann an der Spitze der Stadt Schönebeck. Er hat Visionen für die weitere Entwicklung Schönebecks und zugleich das Herz auf dem richtigen Fleck, bringt vor allem aber auch praktische Verwaltungserfahrung mit, ohne die ein Oberbürgermeister auf verlorenem Posten steht. Nach manchen Fehlentwicklungen in den letzten Jahren wird Holger Goldschmidt die Stadt wieder ein kräftiges Stück voranbringen! Genau das braucht Schöenebeck!

  7. Helmuth Hoffmann sagt:

    Von den 6 Kandidaten wäre Herr Volz für mich der richtige Kanditat,weil Parteiunabhängigkeit. Für mich kommen 2 Kandidaten nicht in Frage,zum einen
    Herr Leubeling und zum anderen Herr Schiwek. Herr Leubeling ist meiner Meinung nach zu jung.Das heist Für mich zu wenig Lebenserfahrung. Was Herrn Schiwek angeht,will ich versuchen sachlich zu bleiben,obwohl es mir schwerfällt. Aber was ich schreibe sind eigene Erfahrungen und Bobachtungen. Er ist Behindertenverbandsvorsitzender und als Kanditat für den OB Posten hat er kein Wort für die Interresenvertretung von Behinderten und älteren Leuten verlauten lassen.An der Beantwortung der 5 Fragen kann man deutlich sehen,dass Er ein Schönschwätzer ist.

    Helmuth Hoffmann

  8. Reinhard Banse sagt:

    Holger Goldschmidt ist für mich der richtige Kandidat zur Wahl des künftigen OB in Schönebeck (Elbe). Er bringt durch seine bisherige Tätigkeit im Bauamt der Stadt Barby nicht nur die richtigen Sachkenntnisse mit, sondern vermag es auch, mit beteiligten Personen ruhig Argumente auszutauschen und durchzusetzen.
    Reinhard Banse

    • Helmuth Hoffmann sagt:

      Hallo Christian
      Was ist denn das für ein Schmarrn? Sind sie Verwand mit Herrn Schiwek oder hat er ihnen mal einen persönlichen gefallen getan? Bei soviel Schleimerei rutscht man ja sogar beim lesen aus. Noch eine Frage.Hat er ihnen das diktiert oder beim schreiben geholfen?

    • Jens Schramm sagt:

      Lieber Herr Jakobs,

      ich bewundere Ihr Engagement für Herrn Schiwek immer wieder auf’s neue. Gut, wenn ein Kandidat so engagierte Fürsprecher hat.

      Sie und Herr Schiwek passen auch wirklich gut zusammen. Sie beide erzählen nur leider nie etwas Gehaltvolles. Schon wenn ich die Antwort des Herrn Schiwek auf Frage 2 lese, weiß ich wie weit Herr Schiwek von der Realität in einer Verwaltung entfernt ist. “Jedes Problem wird innerhalb eines Tages in Angriff genommen” – wie soll das bitte gehen?
      Scheinbar haben Sie auch nichts an Herrn Goldschmidt zu kritisieren außer zu sagen: “…so richtig geeignet ist der Mann für diesen Posten nicht”. Warum sollte ich Herrn Goldschmidt nicht wählen? Somit stelle ich Ihre Aussage als haltlos und aus der Luft gegriffen dar.
      Herr Goldschmidt kann mit all dem aufwarten, was Herr Schiwek kann – so wie Sie es dargestellt haben – und darüber hinaus verfügt er über die Verwaltungs- und Führungserfahrung, die der zukünftige Rathaus-Chef benötigt! Da nützt es nichts, wenn man als Lehrer weiß, wie man einer 6. Klasse etwas über Hartlaubgewächse beibringen kann (Facebook-Eintrag des Herrn Schiwek). Eine Verwaltung tickt anders!
      Kurzum, ich kann Ihnen sagen, warum ich jedenfalls nicht Frank Schiwek wählen werde:

      1. Als Lehrer muss er seine Arbeitszeit drastisch umstellen – ich bezweifle, dass er das kann.
      2. Er spricht immer von Problemen aber nie davon, wie man diese löst – typisch Politiker.
      3. Er hat keinerlei Bühnenpräsenz, ist kein Redner und wenn er spricht, sind die Aussagen nicht immer richtig (siehe gestern Abend beim Volksstimme-Forum).
      4. Seine Führungskompetenz mag für Kinder und Jugendliche ausreichen aber nicht für gestandene Erwachsene.
      5. Sich schon als erster OB-Kandidat in den Medien zu präsentieren, noch bevor der alte OB abgewählt war, zeugt für mich von einem Übermaß an Überheblichkeit.

      Jens Schramm

  9. Jana Ferdin sagt:

    ich finde er ist jung und kann noch am meisten bewegen in SBK.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.