„Öffentliches Wohnzimmer der Stadt“

Baustart am Markt • Händler gehen von einem schwierigen Jahr aus

Es soll das „öffentliche Wohnzimmer der Stadt“ werden. Das wünscht sich Oberbürgermeister Bert Knoblauch für den Markt. Wenn er denn umgebaut ist. Bis dahin müssen vor allem die Händler geduldig sein. Sie befürchten nicht unerhebliche Einbußen durch die verkehrstechnischen Einschränkungen. Anfang März war Baustart. Mit Sekt, Musik und Worten, die Hoffnung verbreiteten.
„Für uns Händler wird es ein ganz schwieriges Jahr.“ Elke Kromnik hofft auf einen optimalen Bauverlauf, damit der Marktplatz so schnell wie möglich wieder für jedermann erreichbar. Beim offiziellen Baustart zeigte sich die Einzelhändlerin besorgt, dass alle Geschäfte die Bauphase überstehen. Dennoch wünschte sie „gutes Gelingen“.
Optimistische Worte gab es hingegen von Bert Knoblauch. Wenn der Platz nach dem Shared-Space-Prinzip umgebaut sei, werde er seinem Namen gerechter. Der Oberbürgermeister glaubt an ein lebendiges Marktgeschehen – auf dem Platz und in den umliegenden Geschäften. Er setzt auf einen Platz der Kommunikation, der eine kulturelle Qualität erreicht – durch Wasserspiele, Stadtmöbel und anderen Gestaltungselemente. Zugleich möge er Ruhepol sein, Mittelpunkt der Stadt, mit dem sich die Schönebecker identifizieren, auf dem sie sich gern aufhalten. Staatssekretät Dr. Klaus Klang sieht in dem Umbau einen wichtigen „Haltepunkt“. Für Einwohner, die das „Gesicht der Stadt“ zurückerhalten, aber auch für Gäste.

[su_custom_gallery source=”media: 5794,5795,5796,5797,5798″ link=”lightbox”]

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.