Warren Green testet Eiscafé Venezia

So fruchtig, so cremig, einfach zum Dahinschmelzen

Engländer sind vieles, aber bekanntlich keine Gourmets. Zumindest haben sie selten eine Ahnung von guter Küche. Einer ist anders. „Ich esse gern, gut und viel“

, sagt Warren Green. Der radio-SAWModerator ist für die Salzperle als Restauranttester unterwegs. Heute gönnt er sich einen Eisbecher im Eiscafé Venezia im Kurpark. Sprachlos zu sein ist für einen Radiomoderator alles andere als gut. Zum Glück saß er nicht im Studio, als ihm die Worte fehlten.

Endlich Frühling: Sarah Schmalenberg konnte etliche Eistüten füllen.

Endlich Frühling:
Sarah Schmalenberg konnte etliche Eistüten füllen.

Mit großen Augen und offenem Mund blickte er auf den riesigen Eisbecher, den Monique Charlotte Ehrecke vor ihm abstellte und dann auch noch die Wunderkerze entfachte. Es war der erste richtige Frühlingstag in Schönebeck, als der Englishman zum nunmehr dritten Mal als Tester für die Salzperle zum Einsatz kam. Und was schmeckt an einem sonnigwarmen Nachmittag besser als ein kühles Eis? Noch dazu auf der gerade neu gemachten Terrasse des Eiscafés Venezia im Salzelmener Kurpark sitzend und den Blick aufs Gradierwerk genießen könnend.

Ein kleines Feuerwerk für ein großes Eis: der Überraschungs-Eisbecher.

Ein kleines Feuerwerk für ein großes Eis: der Überraschungs-Eisbecher.

Dass es gleich acht Kugeln sein würden, damit hatte der radio SAW-Moderator nicht gerechnet, als er sich entschied, dem Team um Inhaberin Elke Krause die Wahl des Eisbechers zu überlassen. Der Überraschungsbecher verblüffte Warren Green nicht nur mit seiner Größe. „Groß, bunt, wunderbar“, waren die ersten Adjektive, die ihm einfielen, als er seine Sprache wiedergefunden hatte. Honigmelone, Ananas, Erdbeeren …

Das frische Obst, mit dem der Riesenbecher dekoriert war, fiel ihm sofort ins Auge. „Das ist richtig frisch“, freute er sich, als er davon probierte. Zu diesem Zeitpunkt ahnte er noch nichts von den acht Kugeln selbst gemachten Eises, die unter Obst und Sahne noch im Verborgenen lagen.

Warren Green testet Eiscafé VeneziaEr lehnte sich zurück, ließ sich die Sonne ins Gesicht scheinen und griff zum Löffel. „Mmmmmhhh“, meinte der Tester nur, als er das zartschmelzende Schokoeis genoss. Fruchtige Sorten wie Kirsch, Heidelbeere und Ananas mundeten ihm ebenso. „Jetzt kommt meine Lieblingssorte“, stellte er erfreut fest, als sich kleine Schokostückchen vom Stracciatella-Eis erkennen ließen. Ganz langsam ließ er sich das Eis auf der Zunge zergehen. Ein sahnig-cremiges Erlebnis, das Warren Green sichtlich genoss. Um den selbst gemachten Kuchen oder Kaffeespezialitäten zu probieren, war er einfach zu satt nach dem Überraschungsbecher.

Im Eiscafé Venezia können bis zu 150 Eissorten hergestellt werden, erzählte Elke Krause. Zum Saisonstart sind es 50, die immer mal wieder wechseln. Darunter auch die Eigenkreation Solelikör, passend zum Solepark, mit Eierlikör, Schokolade und Minze als Ingredienzien. Diese probierte Warren Green zwar nicht. Aber sein Fazit war dennoch durchweg positiv. „Frisch, lecker, reichhaltig“, meinte er. „So kann der Frühling beginnen.“

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