Restauranttest im Weltrad: Warren Green von Panoramablick begeistert

Idylle pur und kulinarische Finessen

Engländer sind vieles, aber bekanntlich keine Gourmets. Zumindest haben sie selten eine Ahnung von guter Küche. Einer ist anders. „Ich esse gern, gut und viel“, sagt Warren Green. Der radio-SAW-Moderator ist für die Salzperle als Restauranttester unterwegs. Heute genießt er Rinderbäckchen und das tolle Flair im „Weltrad“. „Ist das schön hier!“

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Warren Green testet WeltradWarren Green wird von Restaurantleiter Steven Stoltze empfangen und durch das stilvoll eingerichtete Haus zur Terrasse geführt. Es ist ein lauer Sommerabend. Unser Tester lehnt sich im gemütlichen Stuhl zurück und genießt den Panoramablick zur Elbe, die nur wenige Meter entfernt ganz ruhig wirkt.

Nichts erinnert hier mehr an das Hochwasser, das bis vor wenigen Wochen noch bis zum Eingang des Restaurants „Weltrad“ gestiegen war. Einen idyllischeren Platz für ein Lokal kann sich der radio-SAW „Es sieht sehr nobel aus.“ Auch das Ambiente sagt ihm zu. Wie ein roter Faden zieht sich das Thema Rad durch das schicke Objekt. Auch auf der Karte erinnert alles an die Ursprünge einer langen Radhistorie.

Auf jeder Seite wird hier in die Geschichte geblickt. Von den Anfängen der Fahrrad-Fabrik im Jahr 1890 bis zum Umzug an die heutige Wirkungsstätte am Cokturhof im Jahr 2011. Erst seitdem gibt es auch das Restaurant. Interessiert liest Warren Green die Karte – im Wechsel zwischen den Speisen und den Berichten. Nach längerer Lektüre entscheidet sich der eingefleischte Schnitzelfan mal für etwas anderes: geschmorte Rinderbäckchen auf Pfifferlingen mit Petersilienkartoffelstampf.

Um die Wartezeit zu verkürzen, wird ein Gruß aus der Küche serviert. Hausgebackenes, noch warmes Brot mit einem cremigen Dip. „Lecker“, ist das kurze Fazit unseres Testers. Nach diesem kurzen, aber gelungenen Gruß freut er sich auf den Hauptgang – auch wenn er am liebsten das Schweineschnitzel bestellt hätte, das gerade eine Besucherin am Nebentisch bekommt. „Aber ich kann ja nicht immer nur Schnitzel essen“, sagt er augenzwinkernd. In der Karte hat er gelesen, dass die Wartezeit durchaus mal 40 Minuten lang sein könnte.

Wegen der hier verfolgten Philosophie, ausschließlich frische Produkte mit authentischem Charakter zu verwenden. Doch so lange dauert es an diesem Abend gar nicht. Gleichwohl das Weltrad sehr gut besucht ist. „Sieht sehr gut aus“, sagt Warren Green, als er sein Gericht serviert bekommt. Das noble Ambiente des Hauses setzt sich auch in der Küche fort. Der Englishman lässt sich in den nächsten Minuten nicht stören und genießt die Rinderbäckchen, die er so vorher noch nie gegessen hat. Ein Experiment für ihn, das durchaus gelungen ist. Einzig der Kartoffelstampf ist nicht ganz heiß. Doch zusammen mit der dunklen Soße verzehrt, fällt das kaum mehr ins Gewicht.

So richtig satt ist er nach dem Hauptgang noch nicht. Aber Küchenchef Uwe Heindorf hat noch eine Überraschung für unseren Tester, die Steven Stoltze kredenzt. Zwei Desserts, eines süßer anzuschauen als das andere, serviert er. Wie alle Gerichte sind auch die Süßspeisen mit Liebe zum Detail angerichtet. Es gibt Bayrisch Creme und Panna Cotta mit frischen Sommerfrüchten. Ein toller Ausklang dieses lauen Sommerabends an der Elbe.

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