Schönebeck ist Lotto-Glücksstadt

Oberbürgermeister erhielt Urkunde und füllte selbst einen Tippschein aus

„Ich muss jetzt auch spielen.“ Hans-Jürgen Haase blickt auf den Tippschein, der vor ihm liegt. Doch wo soll er die Kreuzchen machen? Schönebecks Oberbürgermeister denkt an wichtige Daten in seinem Leben. Fix ist der Schein ausgefüllt.

„Ich muss jetzt auch spielen.“ Hans-Jürgen Haase blickt auf den Tippschein, der vor ihm liegt.

„Ich muss jetzt auch spielen.“ Hans-Jürgen Haase blickt auf den Tippschein, der vor ihm liegt.

Warum soll er nicht auch das Glück haben, das schon mehreren Schönebeckern seit Ende Januar hold war? An sieben Wochenenden hintereinander haben Einwohner der Elbestadt Gewinne zwischen 6.666 und über 100.000 Euro abgesahnt. „Solch eine Häufung ist ungewöhnlich“, meinte Lottogeschäftsführerin Maren Sieb. Vor wenigen Wochen ernannte sie die Stadt Schönebeck offiziell zur ersten Lotto-Glücksstadt in Sachsen-Anhalt. „Die Schönebecker haben offenbar eine neue Stadtangestellte, die Glücksgöttin Fortuna“, steht auf der Urkunde, die Haase erhielt. Und die soll einen würdigen Platz im Rathaus bekommen. In einer Vitrine im Eingangsbereich – für jeden Besucher gut sichtbar. Auch die Stadt selbst hat in den zurückliegenden Jahren von Lotto-Toto Sachsen-Anhalt profitiert. Allein 2012 sind rund 100.000 Euro an Zuwendungen geflossen – für Veranstaltungen wie den Sole-Cup oder den Operettensommer. Seit Anfang der 1990er Jahre gab es rund 1,7 Millionen Lotto-Euro.

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