Tag der Rückengesundheit am 15. März 3013

Aktive Prävention

(djd/pt). Der „Tag der Rückengesundheit“ wurde 2002 durch das Forum Schmerz im Deutschen Grünen Kreuz eingeführt. Mit dem Aktionstag wird zur aktiven Prävention von Rückenbeschwerden aufgerufen. Am 15. März 2013 findet er zum zwölften Mal statt (Infos: www.tag-der-rueckengesundheit.de).

In Deutschland haben statistisch gesehen aktuell 27 bis 40 Prozent der Menschen Rückenschmerzen. Etwa 70 Prozent sind mindestens einmal im Jahr davon betroffen, ca. 80 Prozent klagen mindestens einmal im Leben darüber.

Einseitige Belastung vermeiden

Das Durchschnittsalter der Menschen mit Rückenproblemen ist in den letzten Jahren gesunken. Alexander Reinert, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie am Orthopädiezentrum Rankestraße in Berlin, nennt die mutmaßlichen Gründe: „Speziell bei jüngeren Patienten sind selten Strukturstörungen die Ursache, stattdessen sehen wir oftmals Funktionsstörungen, die durch einseitige Belastung oder einen Mangel an Bewegung verursacht sind.“  Aber auch Stress und Überlastung können sich in Rückenbeschwerden äußern. Hier kann jeder körperlich vorbeugen und durch Prävention die Beschwerden gar nicht erst entstehen lassen. Alexander Reinert rät beispielsweise zu ergonomischen Arbeitsbedingungen im Büro, Sitz- und Tischhöhe sollten sich bei längerem Sitzen anpassen lassen. Eine Unterbrechung von monotonen Tätigkeiten sollte im Idealfall alle 30 bis 45 Minuten eingebaut werden.

Rückenleiden können zur Berufsunfähigkeit führen

Unabhängig von den konkreten Ursachen können Rückenerkrankungen schlimmstenfalls zur Folge haben, dass Arbeitnehmer ihren Beruf nicht mehr ausüben können. Alexandra Sitte von den Ergo Direkt Versicherungen empfiehlt deshalb, sich frühzeitig privat mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung zu schützen. Denn gerade in jungen Jahren sei die gesundheitliche Situation noch gut und damit problemlos versicherbar. Die Versicherungssumme beziehungsweise die Rentenhöhe sollte etwa 70 bis 80 Prozent des letzten Nettoeinkommens abdecken. Die Absicherung sollte bis zum geplanten Eintritt in die Altersrente gelten.

Wo Bewegung Spaß macht und Schmerzen vergessen lässt

Verein evelbe e. V. bietet Rehasport an/Physiotherapeuten als Übungsleiter

„Rehasport soll die Menschen zur Bewegung ermutigen. Und sie sollen Spaß dabei haben.“ Eva Mariani weiß, wie teils einfache Übungen Schmerzen vergessen machen können. Die Physiotherapeutin ist Vorsitzende des Vereins evelbe e. V. Als sie diesen im Jahr 2010 gründete, startete sie zunächst mit ein paar Sportgruppen. Inzwischen sind es 16. Von Beginn an waren alle Übungsleiter auch Physiotherapeuten. Ein großer Vorteil. So wurden und werden noch immer in den Reha-Gruppen viele Übungen gemacht, die aus der Physiotherapie stammen. Individuell auf Beschwerden einzugehen ist hier kein Problem. Das Fachwissen der Therapeuten garantiert einen hochwertigen Rehasport.

Die Übungsleiter haben ihre Ausbildung mit den Schwerpunkten Orthopädie, Neurologie, innere Medizin und geistige Behinderung gemacht. Inzwischen zählt der Verein 62 Mitglieder aller Altersklassen. Das sind alles Frauen und Männer, die zunächst von ihrem Arzt Rehabilitationssport verordnet bekommen hatten und in 18 Monaten 50-mal üben konnten. Die Kosten dafür haben die Krankenkassen übernommen. Vorrangiges Ziel des Rehasports ist es, die eigene Verantwortung des Menschen für seine Gesundheit zu stärken und ihn zum langfristigen und selbstständigen Bewegungstraining durch weiteres Sporttreiben in der bisherigen Gruppe auf eigene Kosten zu motivieren.

Wer also Vereinsmitglied wird, kann genau dies tun. Im Verein evelbe e. V. können sie bei einem Monatsbeitrag von 15 Euro zweimal pro Woche in der Reha-Gruppe üben und zusätzlich den Geräte-Parcours im kleinen Fitnessraum nutzen. Dieser und auch der große Gymnastikraum sind im Objekt der Physiotherapie Am Stadtfeld 37 untergebracht. Rehasport und Physiotherapie unter einem Dach – eine ideale Lösung für Inhaberin Eva Mariani und ihr achtköpfiges Team. Und auch für die Reha-Sportler, die von der Nähe und der Kompetenz gleichermaßen profitieren. Auf 240 Quadratmetern werden nicht nur die klassischen physiotherapeutischen Leistungen geboten. Prävention ist ein großes Thema im Haus.

Es gibt mehrere Angebote, die auch von den Krankenkassen gefördert werden. Nicht von den Kassen bezahlt werden Schmerztherapien mit dem Clinic Master. Das Hightech-Gerät stammt aus der Sportmedizin. Sogar die Fußball-Nationalelf setzt auf die schnellen Therapieerfolge mit dem Clinic Master. Yoga-Kurse komplettieren das umfangreiche Angebot.

evelbe e.V.

Angebote, die von den Krankenkassen gefördert werden:

  • Rückenschule
  • Kinderrückenschule
  • autogenes Training
  • progressive Muskelrelaxation nach Jacobsen
  • Wabaska Beckenbodengymnastik
  • Wirbelsäulengymnastik nach Pilates oder nach Dr. Smisek

Klassische Physiotherapie zusätzliche Qualifikationen:

  • Manuelle Therapie
  • Neurologische Behandlungen nach PNF
  • Schmerzbehandlung Clinic Master
  • Lymphdrainage
  • Taping

Alle Therapien sind auch privat möglich Hausbesuche nach Absprache

Verein evelbe e.V. Weg zur Gesunderhaltung, Am Stadtfeld 37, 39218 Schönebeck, Telefon 03928 845961 oder 03928 7698100

Eva Mariani Physiotherapeutin, Am Stadtfeld 37, 39218 Schönebeck, Telefon 03928 845961 oder 03928 7698100

Praxiszeiten: Mo., Di., Do. 07:30 – 19:30, Mi., Fr. 07:30 – 15:00 Uhr