Von Nashville nach Schönebeck: Stacie Collins rockt den Dr.-Tolberg-Saal

Benefizkonzert am 6. Oktober zugunsten des Industriemuseums iMUSEt und zur Wiederherstellung der zerstörten Tolberg-Büste

US-Rockerin Stacie Collins wird den Dr.-Tolberg-Saal zum Beben bringen. Am 6. Oktober ab 20 Uhr wird sie ihrem Publikum mit sattem Rock ‘n Roll beim Stehkonzert ordentlich einheizen. Und das für einen guten Zweck. de4229499_staciecollins“Immer und immer wieder bekomme ich das zu hören: ‘Ich habe noch nie gesehen, dass eine Frau sowas macht‘ ”, sagt Collins. Meistens lächelt sie einfach und sagt “danke”, nachdem sie Shows beendet hat, in denen sie und ihre Mundharmonika geheult und gestöhnt haben, in denen sie mehrere Stunden lang intensiven, aufregenden, jung machenden, wilden Rock ‘n’ Roll geboten hat. “Stellt Euch einen nächtlichen Jam von Aerosmith, den Stones und ZZ Top vor, bei dem eine Art weiblicher Ronnie van Zant singt oder sogar Shania Twain – aber mit Balls” – so beschreibt das Magazin „Classic Rock“ ihren Stil.

Die letzte Version ihres toughen, echten Rock ‘n’ Roll liefert „Roll The Dice“, ihr fünftes Album, das die bisher beste Bühne für ihren aufreibenden, Mundharmonika-getriebenen Cocktail aus Rock, Blues und Americana bietet. Auf „Roll The Dice“ rockt sie mit großem Enthusiasmus und erforscht das gesamte Terrain der Rootsmusik.

Stacie Collins wurde in Muskogee, Oklahoma, geboren. Sie wuchs auf in Bakersfield, Kalifornien. Ihre Familie zog dorthin als Stacie erst fünf war. Deshalb sog sie die beachtliche Musikhistorie der Stadt auf.

Stacie und ihr Ehemann Al Collins zogen 2001 nach Nashville und fielen bald darauf dem Talentscout, Radiomoderator, Drummer und Netzwerker Billy Block – dem Herz der Indie-Szene von Nashville – auf, der ihr Demotape mit nach Europa nahm und es den Promotern zusteckte. „Seit sechs Jahren fliege ich jedes Jahr drei-, viermal über den Atlantik und spiele in Europa für ein sehr unterschiedliches Publikum, von Kindern bis zu 80-Jährigen“, erzählt Collins.

Bei ihrem nächsten Europa-Aufenthalt wird sie am 6. Oktober auch im Schönebecker Dr.-Tolberg-Saal Halt machen. Es handelt sich dabei um ein Benefizkonzert, dessen Einnahmen zur einen Hälfte dem Industriemuseum Schönebeck „iMUSEt“ zugutekommen und zur anderen Hälfte für die Wiederherstellung der zerstörten Dr. Tolberg-Büste verwendet werden. Karten für das Stehkonzert sind ab sofort für 13 Euro im Vorverkauf in den beiden Schönebecker Stadtinformationen erhältlich. An der Abendkasse kosten die Karten 15 Euro. Rückfragen zur Veranstaltung beantworten die Mitarbeiterinnen auch gern telefonisch unter 03928 7055-55 oder 03928 842742.

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