“Wir wollen Qualität bieten”

Als erste Klinik im Norden Sachsen-Anhalts verfügt AMEOS Schönebeck über System zur hochauflösenden Gefäßdarstellung

Rund 1,5 Millionen Menschen leiden hierzulande an der Koronaren Herzerkrankung – der häufigsten Form einer Herzerkrankung, die nicht selten die Vorstufe zum Infarkt darstellt. Vor allem ältere Menschen sind betroffen. Damit Verengungen von Gefäßen besser erkannt und Stents ganz exakt gesetzt werden können, hat das AMEOS-Klinikum ein hochmodernes System angeschafft.

Auf dem Monitor wird die Gefäßverengung hochauflösend dargestellt.

Auf dem Monitor wird die Gefäßverengung hochauflösend dargestellt.

“Wer es einmal benutzt hat, möchte es nicht mehr missen.” Dr. Karl-Heinz Binias spricht von einem “Quantensprung”. Der Chefarzt der Klinik für Innere Medizin, Kardiologie und Internistische Intensivmedizin am AMEOS-Klinikum Schönebeck hat die Qualität des neu angeschafften kombinierten FFR- und OCT-Systems in den zurückliegenden sechs Wochen schätzen gelernt. Es ermöglicht es ihm und seinem Ärzteteam, die Gefäße der von der Koronaren Herzerkrankung (KHK) betroffenen Patienten bis ins kleinste Detail in hoher Auflösung anzuschauen. Und Stents können durch die innovative Technik mit einer extrem hohen Genauigkeit gesetzt werden. Das sei vor allem bei den neuen Gefäßstützen, die nicht mehr aus Metall, sondern aus einem abbaubaren Material bestehen, von großer Bedeutung. “Wir können uns sogar im Gefäß einzelne Stentmaschen anschauen”, so Dr. Binias.

Das AMEOS-Klinikum Schönebeck ist die erste Klinik im Norden  Sachsen-Anhalts, die über diese derzeit modernste Möglichkeit zur Darstellung der Herzkranzgefäße verfügt. Nicht einmal das Uni-Klinikum Magdeburg habe diese Technik, so Dr. Binias heute Mittag bei der Vorstellung des Systems. “Wir wollen Qualität bieten”, erklärt Krankenhausdirektor Guido Lenz die Entscheidung, das teure Gerät anzuschaffen.