Wo Menschen für Menschen da sind

Tag der Begegnung im neuen Domizil von „Suppe & Seele“ • Sozialer Treff wird dringend gebraucht

Sie haben viel investiert. Zeit und Geld. Aber es hat sich gelohnt. Das neue Domizil des sozialen Treffs „Suppe & Seele“ ist ein Haus geworden, in dem sich Mitarbeiter genauso wohlfühlen können wie Besucher.

Geschäftsführerin Monique Krause zeigte Sebastian Stiewe von den Maltesern das gerade fertiggestellte Yoga-Zentrum.

Geschäftsführerin Monique Krause zeigte Sebastian Stiewe von den Maltesern das gerade fertiggestellte Yoga-Zentrum.

Rund sechs Monate haben die Umbauarbeiten an dem sanierungsbedürftigen Objekt an der Böttcherstraße gedauert. Alle Räume wurden mit Liebe zum Detail in Oasen der Sinne verwandelt. Ob im Yoga-Zentrum mit weichem Teppich, großem Buddha und Kerzenbeleuchtung, im großzügig gestalteten Essbereich oder in der hellen Küche: Überall schlägt das Herz eines engagierten Teams. Um den Menschen der Stadt zu zeigen, was im neuen Domizil geboten wird, luden Geschäftsführerin Monique Krause und ihre Mitstreiter Ende Februar zu einem Tag der Begegnung ein.

Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung konnten sich ein Bild machen – nicht nur von der Einrichtung, sondern vor allem von der Arbeit, die hier geleistet wird. Gleichwohl es bedauerlich sei, dass es die tafelähnliche Einrichtung geben muss: Es sei einfach schön zu sehen, wie sich hier Menschen für Menschen einsetzen, betonte nicht nur Oberbürgermeister Bert Knoblauch.

Der soziale Treff stellt sich nun auch breiter auf, erweitert seine Angebote im Yoga-Zentrum oder etwa mit der Straffälligenbetreuung. Die Essenslieferung in die vom Hochwasser schwer getroffenen Orte wie Breitenhagen und Rosenburg geht weiter. Barby und Nienburg wollen mit „Suppe & Seele“ eine tafelähnliche Einrichtung in ihren Orten aufbauen. Denn Bedürftige gibt es überall.