Zwischen Termindruck und Glücksgefühlen

Die ersten Wochen seit dem Amtseid: Bert Knoblauch ist viel unterwegs, wirbt für die Stadt

„Es ist stressig, aber schön.“ Ein Termin jagt den nächsten. Ruhephasen kennt Bert Knoblauch derzeit kaum. Aber das stört den neuen Mann an der Spitze der Stadt Schönebeck keineswegs. Wo auch immer er hinkommt: Er wird freundlich empfangen.

Feierlicher Moment: Am 13. Februar legt Bert Knoblauch seinen Amtseid ab. Fortan ist er offiziell Oberbürgermeister der Stadt Schönebeck.

Feierlicher Moment: Am 13. Februar legt Bert Knoblauch seinen Amtseid ab. Fortan ist er offiziell Oberbürgermeister der Stadt Schönebeck.

Und hört nicht selten, dass lange kein Oberbürgermeister gesichtet wurde. Etwa im AMEOS-Klinikum. Krankenhausdirektor Guido Lenz, der ihn und seine Begleiter übers Gelände führt und von dringend notwendigen Umbauarbeiten berichtet, spricht vom „ersten OB seit 20 Jahren, der hier ist.“ Knoblauch nimmt sich Zeit für die Sorgen des zweitgrößten Arbeitgebers der Stadt. Er weiß, wie wichtig es wäre, wenn die beiden städtischen Standorte endlich zentral am Hauptstandort zusammengeführt würden.

Er verspricht, Lobbyarbeit zu leisten. Ähnlich sieht es bei seinem Besuch im neuen Domizil von Suppe & Seele aus. Der soziale Treff hat in den zurückliegenden Jahren nicht wirklich Beachtung von Seiten der Verwaltung erhalten. Knoblauch ist zwar ob seines Termindrucks spät dran, nimmt sich dennoch Zeit für Rundgang und Gespräche. Apropos Gespräche: Als er bei der ITB in Berlin war, habe er erlebt, dass Schönebeck durchaus wahrgenommen wird. Dass das Image der Stadt verbessert wird, daran will er weiter akribisch arbeiten.